Wirtschaftsweisen fordern Steuersenkungen

Kaum geht es wirtschaftlich langsam wieder bergauf, die Neuverschuldung sinkt und ebenso werden einige Menschen mehr arbeiten finden, kommen sie. Erst Minister, welche sich entweder profilieren wollen oder schon einmal ans Jahr 2009 dachten, jetzt auch die so genannten Wirtschaftsweisen.
Die Steuern müssen gesenkt werden. Hört man ihnen so zu, gibt es nahezu keinen anderen Ausweg, es muss geschehen, sonst geschieht ein Unglück.
Tatsache ist doch aber eine ganz andere. Trotz Aufschwungs werden immer noch neue Schulden aufgenommen. Laut europäischem Stabilitätspakt sollte jedoch in wirtschaftlich guten Zeiten sogar ein Haushaltsüberschuss erwirtschaftet werden um die immense Staatsverschuldung aus der Vergangenheit abzubauen.
Sollten wir nun die Steuern senken, werden wir bei dem nächsten Abschwung sicherlich wieder das alte Problem haben und neue Schulden aufnehmen oder die Steuern wieder anheben müssen. Bei einem Abschwung sicher ein unkluger Zeitpunkt für solche Maßnahmen. An Abschung jedoch denkt derzeit keiner. Läuft doch alles gut, sagen die Wirtschaftsexperten.

Wie sagte Pispers noch so schön: “Wirtschaftsexperten – etwas blöderes finden Sie in keinem Tierpark. Sie können voraussagen, wie die Welt in 20 Jahren ausschaut, wenn alles so bleibt wie es ist”

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