Schon interessant, über 34.000 Personen haben mit geklagt gegen die Vorratsdatenspeicherung, das interessiert die Politik ehr weniger. Sie hat höchstens Angst, dass das Bundesverfassungsgericht ihnen wirklich recht gibt.
Nun, wenn aber 200 Künstler einen offenen Brief für das geistige Eigentum verfassen, steht die Kanzlerin Gewehr bei Fuß um sie zu unterstützten. Sie fordern gerechten Lohn für Ihre Arbeit. Bin mal gespannt, was geworden wären, wenn 200 Leiharbeiter oder 200 Angestellte der Sicherheitsbranche einen solchen Brief verfasst hätten, wäre Merkel dann auf einmal für den Mindestlohn gewesen?
Wenn nichts mehr hilft, kommt die Zensur, hiermit kennt sich Frau Merkel ja aus. Internetsperrungen sollen es jetzt bringen.
Aber viele Musiker sind auch arm dran muss man sagen, Herbert Grönemeyers Album “12″ hat es nicht einmal ein ganzes Jahr in den Top100 ausgehalten. Lindenbergs neues Album ist seit 3 Wochen auf Platz 1, da geht doch noch was, oder?
Bei anderen bin ich mir wiederum nicht ganz sicher, ob sie selbst oder das Management unterschrieben haben oder ob sie überhaupt verstehen, was sie dort unterschrieben haben. Tokio Hotel ist so ein Kandidat.
Andere sind wohl einfach nur ihrer treuen Fangemeinde entwachsen und fahren jetzt einen Egotrip. Oder wäre Oomp!, früher in ehr in der Gothicszene zu Hause, so bekannt geworden ohne “Raubkopien”?
Dann noch die Prominenten aus Film und TV, Herr Schweiger z.B. “Keinohrhasen” ist bestimmt nur so erfolgreich geworden, wegen den angeblich schlimmen Sexanspielungen. Ohne “Raubkopierer” würde der heute noch auf Platz1 in den Kinocharts sein, oder?
Glauben die Unterzeichner eigentlich wirklich, dass die virtuellen Umsätze durch Kopien real werden, wenn keiner mehr kopieren darf?
Wenn einem Herrn Grönemeyer die Umsätze aus den Millionen verkauften Platten nicht reichen, dann muss er eben nochmal auf Tour gehen. Jeder normale Mensch, jeder Forscher und Entwickler geht jeden Tag erneut zur Arbeit …